Ich möchte hier bitten, dass der [Schreiber] nicht mit dem lyrischen Ich verwechselt wird. Überhaupt niemals den Autor für Inhalte verantwortlich machen! - Sebastian Krämer
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So viel kaputt Aber zwischen der Glut Zwischen Asche und Trümmern War irgendwas gut ______________________

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Wer ist er eigentlich?

Ich zweifelte nie an seiner Existenz, sie war einfach verständlich für mich- irgendwie. Doch wer er eigentlich ist, habe ich mich nie gefragt. Doch vor etwa zwei Jahren begann ich, ihm näher zu kommen, mich mit ihm zu beschäftigen und zuzulassen, dass er mir hilft. Er erschien mir immer als einer, der da ist und auf mich Acht gibt, aber eingreifen, eingreifen tut er nicht. Ich denke, ich habe mich damit getäuscht. Ich habe ihn nicht wirklich erkannt, als es mir gut ging, sondern als ich jemanden brauchte. Als ich jemanden brauchte, der alles versteht und immer da ist, einfach da.

„Gott flüstert in unseren Freuden, er spricht in unserem Gewissen; in unseren Schmerzen aber ruft er laut. Sie sind sein Megaphon, eine taube Welt aufzuwecken."

In dieser Welt gibt es so viel Leid, so viel Elend. Warum tut er nichts dagegen, warum lässt er es einfach geschehn?- Wir alle sind nur ein kleiner Teil seines Plans.

"Denk daran, Gott hat seinen Plan, er bringt alles ans Ziel."

Gott ist allmächtig, er kann alles und irgendwie macht er auch alles, alles was seinem Plan dient. Ich glaube nicht, dass Gott jede einzelne Seite von uns schon geschrieben hat. Aber ich denke, er stellt uns Wege zur Verfügung, aber welchen wir an einer Kreuzung wählen- unsere Entscheidung. Und wenn er uns dann für seinen Plan benötigt, stellt er eine Weiche, damit wir im richtigen Moment das tun, was er will. Auch wenn wir den Sinn dahinter nicht gleich verstehn, irgendwann werden wir es bestimmt tun, denke ich.

"Wer alles durchschaut, sieht nichts mehr."

1.3.09 22:50


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Ein paar Minuten und das Licht einer Kerze

"Zwischen Tag und Nacht in der Dämmerung, fang ich wieder an zu träumen."

Der Tag schreite förmlich nach ein paar Minuten für mich: Ein paar Minuten, in denen ich nur für mich lebe. Ein paar Minuten, in denen ich all die Geschehnisse des Tags an mir vorbeirauschen sehe und versuche den Sinn dahinter zu erkennen. Ein paar Minuten, in denen ich mein ich selbst suche. Ein paar Minuten, in denen ich ganz still bin. Ein paar Minuten, in denen ich in mich kehre und einfach ich bin.

"Gedanken und Bilder sie kommen und gehn, ich vergesse Raum und Zeit. Was der Tag mir verweigert, dass kann ich jetzt sehn. Und mein Herz, mein Herz wird groß und weit."

Ich sah einfach für wenige Minuten hinaus in die Dunkelheit, vor mir stand eine Kerze. Hast du schon einmal genauer auf die Eigenschaften einer einfachen Kerze geachtet?

Eine Kerze kämpft, sie kämpft gegen den Wind, der droht ihr Licht zu erlischen. Sie spendet Licht, auch wenn es nur ein ganz kleines Licht ist, es durchbricht die schwarze Dunkelheit. Sie schenkt Wärme, egal wie kalt es draußen ist, um sie herum ist es warm. Sie gibt Hoffnung, Hoffnung darauf, dass auch kleine Dinge das Schlechte verdrängen können, verdrängen oder wenigstens verdecken. Sie macht nur ein bisschen von allem sichtbar, gerade so viel, dass du siehst, wohin du gehn musst und das ist gut, finde ich.

2.3.09 21:19


Abschied

Du warst immer da. Ich rief dich und schon warst du da, ein dreiviertel Jahr lang -ich vermisse dich. Ich sah dein "da sein" als selbstverständlich- heute weiß ich, dass es das nie war. Vor ein paar Tagen lagst du noch auf meinem Bett, schlafend und ich hätte dir ewig dabei zusehen können- für immer. Dann gingst du und kamst nicht wieder, doch ich hoffte, ich betete dafür, dass du das bald tun wirst- wieder kommen. Doch es kam ganz anders. Und jetzt, jetzt bis du fort, fort für immer. Du fehlst mir und du wirst immer ein Platz in meinem Herzen behalten- immer. Man, ich brauche dich doch!

4.3.09 17:56


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