Ich möchte hier bitten, dass der [Schreiber] nicht mit dem lyrischen Ich verwechselt wird. Überhaupt niemals den Autor für Inhalte verantwortlich machen! - Sebastian Krämer
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So viel kaputt Aber zwischen der Glut Zwischen Asche und Trümmern War irgendwas gut ______________________

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Tapetenwechsel

 

Oh man das Wetter ist so schön. Doch dann kommen wieder diese Bilder, diese Wünsche, diese Erinnerungen und die Sehnsucht. Vielleicht bin ich einfach nur nicht die richtige für so was. Ich bin ganz sicher die falsche. Ich bin nichts besonderes, ich weiß das und ich hab es einfach nicht verdient. Ich fühl mich so, ja, so allein, so einsam, so wie wenn ich die einzige sei. Natürlich bin ich nicht die einzige, aber es fühlt sich so an und diese Gefühle sind so verletzend. Ich denke, ich benötige jetzt einfach einen Tapetenwechsel. Ich kann mein Zimmer nicht mehr sehn und so vieles anderes, was mir durch den Kopf geht: Ich will nicht mehr; Ich kann nicht mehr; Mir fehlt einfach nur die Kraft dazu. Ich muss mal wieder richtig auftanken, frische, unverbrauchte Luft- Freiheit. Ich muss mir erst einmal selbst klar machen, was ich noch will und was ich dafür geben würde, geben könnte. Eine Pause, eine Auszeit von allem hier…

2.4.09 17:59


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Aufräumen

Im Moment gibt es sehr viel ungeordnetes in meinem Leben. Ich suche Dinge, die ich gerade unbedingt brauche und ich finde sie nicht mehr- hier in dem Chaos. Ich denke, ich werde in den Ferien einmal ausmisten. Raus mit den Gedanken über die Vergangenheit, raus mit all dem Zeug, was ich nicht mehr gebrauchen kann, mit den Dingen, die mir nicht helfen in der Zukunft. Ich lebe hier, heute und morgen. Ich kann das gestern nicht zurückholen- niemals. Ich habe kein Platz um alles aufzubewahren- einfach mal ausmisten…

3.4.09 14:48


Rückblick

Ich sitze am Fenster und blicke raus in den Wolken freien Himmel. Und wieder sind sie da, diese Gedanken an die Vergangenheit. Diesmal sind es andere Erinnerungen, die Erinnerungen an die Geschehnisse der Osterferien 2007 und 2008. Ich weiß es noch ganz genau, wie es war, damals.

Wir schrieben das Jahr 2007. Ich kam gerade von der Insel zurück, vom Austausch, endlich. Ich war so froh wieder hier zu sein, hier, wo ich die Sprache, die ich beherrsche, die ich von Kind auf kenne, einfach spreche und jeder versteht mich. Abends traf ich mich mit den drein. Es war ein schöner Abend, aber ich merkte, dass etwas nicht stimmte. Ich fragte danach und es war das, was ich nicht wollte. Am nächsten Tag war es dabei wieder so zu werden, wie es war, wie es war kurz bevor ich ging, nicht sonderlich gut, aber besser- dachte ich. Dann war dieser Wettbewerb und ich hatte keine Zeit- dafür. Wenige Tage später war es das auch schon wieder, es war das Ende- für immer. Heute weiß ich, dass dieses Ende gut war.

Die letzten Osterferien waren anders. Ich war weg, eine Woche im warmen Rom. Schön war’s, die Sonne schien wieder mehr, es wurde warm und diese Orte, diese Erinnerungen an eine wirklich schöne Kursfahrt. Dann kam ich heim. Es schien so wie ein Neuanfang, ein guter Neuanfang für die beiden, ein Schritt in die richtige Richtung. Doch dann kam die Wahrheit ans Licht: Es war nur ein Lüge, eine weitere Lüge, nur eine von vielen. Doch dieser Tag, dieser Tag im Freien, an der frischen Luft, an einem sommerlichen Tag, so schön, dass ich ihn nie vergessen werde- niemals.

3.4.09 15:38


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