Ich möchte hier bitten, dass der [Schreiber] nicht mit dem lyrischen Ich verwechselt wird. Überhaupt niemals den Autor für Inhalte verantwortlich machen! - Sebastian Krämer
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So viel kaputt Aber zwischen der Glut Zwischen Asche und Trümmern War irgendwas gut ______________________

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Im Lied verewigt

„Komm mal ans Fenster, komm her zu mir“

Ich habe mich in letzter Zeit oft gefragt, ob man Lieder verbrauchen kann. Seit gestern hab ich endlich eine Antwort auf diese Frage gefunden. Nein, wenn man Lieder recyceln  will, dann geht das.

Musik ist für mich so was, was den Moment fest hält. Somit denke ich bei vielen Liedern ein bisschen zurück und bei manchen erinnere ich mich an Momente, die einfach mit meinem jetzigen Leben nichts mehr zu tun haben sollen. Eben habe ich es zum ersten Mal geschafft, einem Lied eine neue Bedeutung zu geben, es einer anderen Person zuzuordnen.

„I want you to want me. I need you to need me. I love you to love me.”

Jetzt bist du damit gemeint und nicht er. Auf einmal macht das Lied mich nicht mehr innerlich kaputt, sondern zeigt mir eine Möglichkeit glücklich zu sein.

„Siehst du die Inschrift da unten bei den Schuhen. Da steht in goldener Schrift wir sollen in Ewigkeit ruhen“

4.7.09 02:29


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Like betraying your feelings

Es ist alles gut momentan. Ich fühle mich wohl, denke oft an ihn und lächle. Aber ist das alles? Reicht es oder besser gesagt würde es reichen? Es ist mehr als Freundschaft, aber ob es auch genug ist um es Liebe zu nennen, weiß ich nicht. In den Momenten, in denen ich dann darüber nachdenke, ob es reicht, ist es dann ein bisschen so, wie wenn ich meine Gefühle verrate. Warum denke ich überhaupt über so was nach? Warum kann ich nicht abwarten? Mein Leben ist ja fast gut jetzt. Und dann kommt ein Satz und ich frage mich, ob nicht schon längst jemand anderes die Antworten auf meine Fragen gefunden hat. Eben schien es dann wirklich so wie wenn die letzten Wochen nichts gewesen wären. Einfach fallen lassen. Irgendwas war falsch, entweder der Betrug an meine Gefühle in den letzten Wochen oder das grübeln eben. Ich hätte mich fallen lassen können und war mir sicher, ich wäre aufgefangen worden. Er hat mich daran gehindert. Die Angst, dass ich es jetzt aufgeben würde, hat es verhindert. Vielleicht ist es gut so wie es kam, aber vielleicht war es auch die falsche Entscheidung, doch dann würde ich es nie erfahren…
5.7.09 02:57


Sterben ist friedlich, leicht.

Ich habe aus meinen Erfahrungen gelernt. Es ist nicht einfach, aber mit der Zeit lernt man mit Schmerzen zu leben. Sie lassen mich wissen, dass ich noch lebe. Wenn man keine Lebensfreude mehr in sich trägt, muss man eben einen anderen Weg finden.

„Sterben ist friedlich, leicht. Leben ist schwerer.“

Irgendwie wird alles irgendwann zusammenpassen. Es scheint noch zu dauern. Zwischendurch ein relativer Hochpunkt und ein paar Tiefpunkte, aber es geht weiter- immer. Es ist nicht gut, aber ich bin mir sicher, es wird wieder besser.

6.7.09 21:38


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