Ich möchte hier bitten, dass der [Schreiber] nicht mit dem lyrischen Ich verwechselt wird. Überhaupt niemals den Autor für Inhalte verantwortlich machen! - Sebastian Krämer
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So viel kaputt Aber zwischen der Glut Zwischen Asche und Trümmern War irgendwas gut ______________________

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So lange wie möglich

"Er sitzt jeden Tag auf derselben Bank und wartet auf die Sterne. Er schaut den spielenden Kindern zu, er hört ihr Lachen so gerne."

Er ist alt geworden. Viel musste er durch machen, viel hat er sich aufgebaut. Und dann stehe ich nur da und bewundere, was er vollbracht hat in seinem Leben. Die Frage stellt sich mir, wie oft ich noch in diese freundlichen Augen blicken kann. Ein aufmerksamer und ehrlicher Mensch ist er. Er war stets nett und ich freute mich immer, wenn ich ihn sah und mit ihm sprechen konnte. Es macht mich traurig wenn ich ihn heute sehe. Wie oft werde ich noch mit ihm sprechen können? Wie oft wird er mich noch an meine ersten Tage dort erinnern? Wie oft wird er mich noch fragen, ob ich es nicht mitnehmen möchte? Und wie oft werde ich ihm noch erklären müssen, dass meine Eltern das nicht erlauben? 

Früher war er immer zu finden. Er beobachtete mich. Heute sitzt er nur da, weil jeder Schritt schmerzt. An der Seite seiner Frau hat er noch so manche schöne Stunde. Wenn sie Abends gemeinsam vor dem Haus sitzten und die Natur genießen...

Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sein wird, wenn ich wieder komme und er nicht mehr ist. Einfach von der Zeit überholt worden.

Und ich hoffe auf noch so viele Gespräche mit ihm, denn ich schätze ihn sehr.  

3.8.09 10:02


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Heimatlos

Früher war sie nur die, die mich nicht wollte. Die, die mich hasste- mehr als alles andere. Die, der nichts lieber gewesen wäre, als zu sehen, wie wir verschwinden- verschwinden für immer und nie wieder auftauchen.

"Dein Herz kennt keine Liebe
Es ist durch und durch von Hass erfüllt"

Heute ist sie jemand anderes. Sie ist nicht nur dieselbe Person, wie damals. Nein, jetzt zeigt sie mir, dass sie mich nicht will, dass sie mich hasst, dass ich verschwinden soll und sie ist schuld und das werde ich ihr niemals verzeihen.

"Ich gehöre nicht hierher,
Aber wo gehör ich hin?
Immer wieder kann ich spüren
Wie ungewollt ich bin."


Manchmal wünsche ich mir es sei einfach nur ein schlechter Scherz oder ein Traum, dass ich hier bin und wünsche mir, dass du mich aufweckst oder mir sagst, dass es nur so eine Aufgabe war, die ich bestehen musste.

"Bist du ein leiser Ruf der Heimat?
Dann sag mir, wo gehör ich hin?
Zeig mir den Weg, bring mich hier weg
Dorthin wo ich zu Hause bin!"

Doch dann merke ich, dass dies alles nur Wunschvorstellungen sind. Ich werde niemals ankommen. Ich werde mich so fühlen, wie wenn ich zu Hause wär- niemals. Dieses Leben, diese Person ist die ganz besondere Hölle auf Erden für mich.

"Und so bleibt dieser Ruf
Ein aussichtsloses Flehen
Wie soll ein heimatloses Kind
Nach Hause gehen?"





4.8.09 18:35


Alles verschwindet

Es war so schön. Alle hatten sich lieb. Die Sonne schien. Das Essen war lecker und wir schon fast satt. Eigentlich schon zu perfekt.

Das Fenster. auf einmal war alles voller Rauch und dieser dumpfe Knall. Weg, nur noch weg! 

Flammen, überall Flammen...

Ich hatte noch nie solche Angst. Solche Angst um meinen Vater und die anderen beiden. Ich hoffe, dass ich nie wieder Grund haben werde um solche Sorgen. 

Ich danke Dir von ganzem Herzen für die Schutzengel, die uns alle begleiteten. Danke, ich werde Dir immer dafür dankbar sein.

Die anderen Sachen haben auch ihren Wert. Die vielen schönen Tage, die ich dort verbrachte. Ich war so gerne dort. 

Jetzt, wo alles weg ist... Es wird nie wieder so sein, so schön, so perfekt!

10.8.09 20:44


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