Ich möchte hier bitten, dass der [Schreiber] nicht mit dem lyrischen Ich verwechselt wird. Überhaupt niemals den Autor für Inhalte verantwortlich machen! - Sebastian Krämer
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So viel kaputt Aber zwischen der Glut Zwischen Asche und Trümmern War irgendwas gut ______________________

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Verbotene Vorstellung

[Erstmal sorry, dass ich lange nicht gebloggt habe. Ich hatte immer wieder Ideen und Anliegen, aber es kam doch wieder was dazwischen.]

Seit wenigen Tagen kreist mir ein komischer Gedanke durch den Kopf. Es ist wirklich komisch, er missachtet alles, was mich vorher ausmachte. Ich will das überhaupt nicht. Außerdem ist eh egal was ich will, weil das nicht nur mich etwas angeht.  

Es ist nicht mal ein Gefühl. Aber dieser Gedanke, dieser verbotene Gedanke ist einfach schrecklich. Er lässt mich nicht mehr los und ich weiß nicht warum.

Verboten, indiskutabel, komisch...

3.11.09 16:46


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Alles anders

Es hat sich einfach alles verändert. Ohne das jemand etwas dafür kann, ist es einfach so geworden, wie es jetzt ist.

Es hat sich verändert, obwohl es niemand wollte.

Es hat sich verändert, obwohl jeder sagte, dass es so bleibt.

Es hat sich verändert, obwohl alle sich bemühten.

Es hat sich verändert, zum Schlechten.

Es hat sich verändert, und ich wollte es doch nicht.

Es hat sich verändert, und manchmal habe ich das Gefühl, ich sei schuld.

Es hat sich verändert, früher war alles unbeschwerter.

Es hat sich verändert, ich kann nicht mehr einfach leben.

Es hat sich verändert, und nun muss ich einfach funktioniern.

Es hat sich verändert, nun bin ich ein anderes ich.

Es hat sich verändert, aber mir gefällt das nicht.

Wir sind nicht mehr wir. Das Leben ist nicht mehr mein Leben. Und ich bin nicht mehr ich.

 

6.11.09 18:29


Sinnloser Gedanke und was ich alles hasse

Mich stört dieser Gedanke. Mich stört, dass er mitlehrweile droht ein Gefühl zu werden. Mich stört, dass ich scheinbar nicht lenken kann, was ich fühle. Mich stört, dass alles unpassend ist. Der Zeitpunkt, der Grund, die Umstände... Mich stört, dass der Gedanke mich so behindert, im Umgang mit anderen und bei allem, was ich tue. Mich stört, dass ich machtlos dagegen zu sein schein.

Aber was soll ich tun? Noch weiß ich, dass es nicht sein darf und dass ich es nicht will. Aber was ist, wenn ich so weit reinrutsche, dass ich eben das nicht mehr weiß? Am Liebsten würde ich dem Problem ausweichen- irgendwie. Wie soll das gehn? Ich muss damit konfrontiert werden, damit ich begreife, warum es nicht war, nicht ist und niemals sein wird. Und ich werde damit konfrontiert, weil das das kleinere Übel ist, ich würde mir sonst mein ganzes Leben versauen

Warum mache ich mir überhaupt solche Gedanken? Mein Verstand sagt mir, dass es nicht sein darf und eigentlich weiß ich nicht einmal, ob irgendetwas von mir etwas anderes sagt, als mein Verstand.

Ich hasse, dass das alles mich so stört, dass ich mich nicht traue mit jemandem offen und ehrlich darüber zu reden und ich hasse mein Leben. Jetzt, hier und überhaupt. Ich hasse, dass ich nicht immer machen kann, wozu ich gerade Lust habe. Ich hasse, dass ich so unglaublich pessimistisch bin und keinen Grund sehe es zu ändern. Ich hasse, wie ich mich verhalte, gegenüber mir selbst und gegenüber anderen. Ich hasse, dass ich mich Freundin nenne und für niemanden da bin. Ich hasse, dass ich Angst davor habe zu fallen. Und noch mehr hasse ich, dass ich jeden, der wie ich wäre, hassen würde. Und eigentlich noch viel mehr, am meisten wahrscheinlich, dass sein eigenes Leben zu hassen kein Grund ist um es zu beenden.

9.11.09 18:18


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