Ich möchte hier bitten, dass der [Schreiber] nicht mit dem lyrischen Ich verwechselt wird. Überhaupt niemals den Autor für Inhalte verantwortlich machen! - Sebastian Krämer
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So viel kaputt Aber zwischen der Glut Zwischen Asche und Trümmern War irgendwas gut ______________________

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Kein Bock mehr auf die Scheiße

Am liebsten würde ich alles hinschmeißen.
Ich kann nicht mehr.
Und ich will auch nicht mehr.
Eigentlich hatte ich gar keine Ferien,
nur zwei Wochenenden.
Und doch ist so vieles liegen geblieben. 
Eine Woche arbeiten, de andere Schulkram erledigen.
Und jetzt stehe ich immer noch unter druck.
Ich schaff das Abitur nicht- niemals.
Ich bekomm nicht einmal 5 Punkte in einer normalen Klausur hin.
Und dann will ich mein Abi…
Zu Hause ist jeder der Meinung ich hätte so ein Traumleben…
Ja, ich liege den ganzen Tag in den Ferien im Bett und bin ständig am PC.
Bin ich denn so wenig wert?
Ich will auch mal Ferien.
Nur eine Woche für mich leben und das was mir wichtig ist.
Ohne zu wissen, was ich noch alles erledigen muss.

Ich will kein Abi, wenn Abi bedeutet, dass ich keine Zeit mehr zum Atmen habe!


12.4.10 17:25


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Passt auf, wir kommen

So lautete der Grund für diesen schönen Tag. 
Morgens um 4:40Uhr aufzustehen, dafür bin ich eigentlich kein Mensch- aber was tut man nicht alles für die Karriere. Um 6:00Uhr war Abfahrt an der Stelle, an der ich sonst nur zur Schule fahre. Nachdem viele im Bus erst einmal weiter geschlafen haben, begannen wir allmählich uns unseren, leider weniger schönen, Pflichtaufgaben, wie lernen etc., zuzuwenden. Nachdem einige beschlossen hatten, den Schulkram jetzt für eine Weile als unwichtig zu erklären, wurde es lauter und witziger im Bus. Nach einer etwa 3,5 stündigen Reise inklusive Pause, damit auch die letzten zu ihren heiß ersehnten Brötchen kamen, waren wir in Hannover angekommen. 
Dort angekommen wurden wir verwöhnt mit den wohl teuersten Chips, einem super Zuckerkuchen, belegten Brötchen und weiteren Leckereien. Nachdem wir uns umgezogen hatten und ein wenig zur Ruhe gekommen waren, ging es dann auch schon in die Maske. Einer der absolut witzigsten und unterhaltsamsten Minuten des heutigen Tages, wie ich und sicherlich noch ein paar andere finden. Die Maskenbildnerin hat jetzt neben dem Hauptdarsteller Til Schweiger und dem Nebencharakter Jürgen Vogel meines absoluten Lieblingsfilms Keinohrhasen auch uns mal geschminkt. Als sie berichtete, wen sie schon alles durch ihren Beruf getroffen hat, kamen dann mal so Sätze wie „Können sie dem nicht mal meine Handynummer unterschieben?“. Außerdem versuchte sie ununterbrochen, mich und einen der anderen Choristen zu verkuppeln, was trotz der Tatsache, dass ihr das einfach nicht gelingen würde, sehr lustig war. 
Nun ging es zur Stellprobe und den ersten versuchen unsre Choreographie studiogerecht zu verändern. Nach etwa drei Durchgängen begannen wir dann mit der Aufnahme, nachdem uns unser lieber Chorleiter noch mal „ganz nett“ offenbart hat, dass die Kamera 2 Millionen Menschen, also das 400fache Fassungsvermögen, der soweit ich weiß, größten Halle, vor der wie bisher gesungen haben, darstellt. Nach einer kleinen Pause und weiteren Aufnahmen war die Sache dann im Kasten. 
Jetzt, wo wir schon im Fernsehen die Idee verbreiten „zu tausenden vorm Reichstag“ zu stehen um Merkel und Co unsere Meinungen zu sagen, können die sich schon mal warm anziehen und sich überlegen ob sie uns dann "in die Augen sehen" können!?
Nun folgte eine Phase der Entspannung, da wir doch schneller als erwartet fertig waren. Eine „halbe“ Runde um den, wie ich finde, einfach traumhaft gelegenen, See in Hannover lies uns alle wieder entspannter wirken. 
Nun ging es zur letzten Aufgabe des Tages über- die Fotos. Unser Fotograph hat eine sehr nette Stelle am See dafür gefunden. Leider waren dort viele Zuschauer und auch Besoffene, die sich einfach mal gerne mit aufs Foto stellen, oder Shisha rauchende Studenten (ihre Kommentare ließen nicht darauf hin deuten, dass sie studieren, aber ihr Alter) die beurteilen wer, wie post. Allerdings haben wir auch eine Gruppe Mädels von etwa 15 Jahren als neue Fans gewonnen. So hat alles seine guten und schlechten Seiten…
Nachdem manche nun noch eine Currywurst oder sonstiges Essen (leider war das sehr beliebte Ben & Jerrys Eis mit 3,20€ einfach völlig überteuert) zu sich nahmen, machten es sich andere einfach auf einer Mauer bequem oder spielten Poi, bis wir um 19:00Uhr abfuhren. 
Die Rückfahrt begann ruhig und irgendwann waren wir dann alle dabei, sämtliche unserer Lieder durch zu singen und hatten einfach Spaß. Nach einer weiteren Pause, fuhren wir noch etwa eine Stunde zurück, in der viele schon begannen zu schlafen.
Abschließen kann ich sagen, dass der Tag für mich sehr schön war, ich unsere was- auch- immer- Frau trotzdem sympathisch und hübsch fand, andere Menschen nicht unbedingt nach dem Aussehen zu beurteilen sind und ich froh bin „wenn nach so einem Tag der Abend kommt“.


24.4.10 23:59


Alles hat ein Ende

Ich bin ein Mensch, dem Freundschaft sehr wichtig ist. Und was ich absolut nicht mag ist, wenn sich Freundschaften verlaufen. Trotzdem habe ich das Gefühl das dies bei mir auch immer wieder passiert. Vor langer Zeit habe ich endlich eingesehen, dass mein langjähriger bester Freund quasi nichts mehr mit mir zu tun hat und vor etwa einem Jahr konnte ich meinem damals besten Freund auch nicht mehr helfen.
Ich hatte mir vorgenommen, mit ihr wird das anders!
Leider hat es sich auch mit ihr verlaufen. Ich habe es wirklich lange versucht, aber sie hat scheinbar einfach nicht begriffen, wie wichtig sie doch für mich war. Sie wollte nicht mehr die sein, die hinter meinen Entscheidungen steht und ich habe es nicht auf die Reihe bekommen, sie besser denn je zu behandeln. Ich habe noch lange an dieser Freundschaft festgehalten und sie immer noch meine beste Freundin genannt, bis…
Wir waren unterwegs, ein paar Freunde aus dem Chor und ich. Eine von ihnen fragte mich, wer denn meine beste Freundin sei. Und da begann ich ehrlich zu mir selbst zu sein. Zu mir und meiner Umgebung, denn jetzt ist jemand anderes an die Stelle der „besten Freundin“ getreten. Jemand, den ich vorher nie wirklich an mich heranlassen wollte. Jemand der fragte wie es mir ging und dem ich keine wahre Antwort gab. Aber genau dieser jemand war für mich da, als sie es nicht mehr war. 
Das hier ist keine Anklage, nur ein Abschied und der Beginn von etwas Neuem. 


26.4.10 23:31





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